Imomesa–abschlussbericht
Georg Hackenberg, Christoph Richter and Michael Zäh
2015
Abstract
Derzeitige Entwicklungsprozesse im Maschinen-und Anlagenbau sind zumeist noch von einer sequenziellen und disziplinspezifischen Herangehensweise geprägt, die daraus resultiert, dass früher mechanische Lösungen den wesentlichen Anteil an der Wertschöpfung ausmachten, während Elektronik und Software eher als nachgelagerte Randthemen bei einer Maschinen-oder Anlagenentwicklung angesehen wurden [4]. Aufgrund stetig steigender Rechenleistungen von kostengünstigeren Prozessoren ist derzeit allerdings der Trend zu beobachten, dass ein Großteil der Systemfunktionalität softwaretechnisch durch Steuerungsfunktionen realisiert wird (vgl. Abbildung 1). Nach [5] ist Software bereits jetzt in weiten Teilen der Industrie ein wesentlicher Treiber für Innovationen geworden. Diesem Trend müssen zukünftig auch die Entwicklungsprozesse Rechnung tragen. Statt mechanisch geprägter Entwicklungsprinzipien müssen interdisziplinäre Herangehensweisen gefunden werden, die ein synergetisches Zusammenwirken der an der Entwicklung beteiligten Disziplinen Mechanik, Elektronik und Software ermöglichen und so zu einer besseren Produktqualität und zu einer Verkürzung von Entwicklungszeiten beitragen können [6].
BibTeX Citation
@TECHREPORT{hackenberg2015imomesaabschlussbericht,
author={Georg Hackenberg and Christoph Richter and Michael Zäh},
title={Imomesa–abschlussbericht},
year={2015},
institution={TUM Technische Universität München, Institut für Informatik}
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